Jahresrückblick 2025

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, und es wird Zeit, kurz innezuhalten und einen Blick zurückzuwerfen.

2025 stand für mich ganz im Zeichen der Geheimniskrämerei. Ich bin fast geplatzt vor Vorfreude und konnte es kaum erwarten, euch zu erzählen, dass es erst mit ANYMORE und anschließend sogar einer ganzen Spin-off-Reihe zurück an meine geliebte Dunbridge Academy geht. Danke, dass ihr die Neuigkeiten positiv aufgenommen habt! Ich war extrem nervös und habe mich riesig über eure lieben Reaktionen zum Coverreveal gefreut.

Arbeits- und schreibtechnisch hat das Jahr herausfordernd für mich gestartet. Anfang 2025 waren meine Zweifel an so ziemlich allem größer denn je, und es ist mir schwergefallen, die erste Fassung für meinen Reihenauftakt fertigzustellen. Wahrscheinlich habe ich einen Text noch nie so oft umgeschrieben … und dann auch noch ohne Erfolg! Ich war alles andere als zufrieden mit meinem Ergebnis und konnte mir nicht erklären, woran das lag. Um ehrlich zu sein, kann ich es mir bis heute nicht erklären. Nur eine Sache habe ich erneut zu spüren bekommen: Zu viel übers Schreiben nachzudenken hilft dem Schreiben nicht. Nur schreiben hilft dem Schreiben, auch wenn es sich ganz ekelhaft unangenehm und kontraintuitiv anfühlen kann, diesen anfänglichen Widerstand zu überwinden und sich in das unerforschte Dickicht wirrer, potenziell schlechter Ideen zu stürzen. Ach, und dass es wirklich nie leichter wird, lol!

Nachdem ich die Hoffnung schon ein bisschen (oder eigentlich fast ganz) aufgegeben hatte, ist der Knoten dann doch geplatzt (vielleicht war die Lösung, die Hoffnung ein bisschen oder eigentlich fast ganz aufzugeben, bin noch dabei, das für euch zu testen). Anywaaays, Grund zur Freude. Ich habe mein Reihenkonzept völlig über den Haufen geworfen und beschlossen, Scarletts und Georges Geschichte, die eigentlich für Band 2 vorgesehen war, als Auftakt vorzuziehen. Das hat mich, und wahrscheinlich den halben Verlag (es tut mir leid, die schlimmste Autorin der Welt schuldet euch einen gigantischen Obstkorb!), einige Nerven gekostet, aber rückblickend war es die richtige Entscheidung, auf mein Gefühl zu hören.

Zwischen Fiebertraum-Schreibtagen habe ich aufregende Geheimtermine (ich weiß, ich hasse mich auch) wahrgenommen, von denen ich euch hoffentlich eines Tages berichten kann (ich bete wirklich), euch bei Lesungen zu ANYMORE in ganz Deutschland treffen dürfen (<3) und einige tolle Dinge zu sehen bekommen, die ihr schon bald auch zu sehen bekommt (schwöre). Währenddessen ist WHEREVER aus mir rausgeplatzt, WHOEVER im Herbst dann ebenfalls, aktuell schreibe ich den dritten Band des Spin-offs, ohne zu viel darüber nachzudenken (Hoffnung aufgeben war bislang noch nicht nötig), und plötzlich neigt sich mir alles fast ein wenig zu schnell dem Ende zu. In weniger als sechs Wochen geht die Dunbridge Academy offiziell in die zweite Runde, und ich bin gut damit beschäftigt, innerlich nicht vor lauter Angst durchzudrehen. Stattdessen versuche ich, darauf zu vertrauen, dass ich genau den Reihenauftakt geschrieben habe, den ich schreiben musste. Die neue Freundesgruppe ist mir unendlich ans Herz gewachsen (auch wenn sie die alte niemals ersetzen kann, aber das muss sie ja auch gar nicht), und ich würde am liebsten noch hundert weitere Bände bei ihnen bleiben! Jetzt hoffe ich aber erst einmal, dass ihr sie genau so gerne mögt wie ich.

Den Jahreswechsel verbringe ich gerade in Kanada, um die englische Übersetzung von ANYONE zu besuchen, die gestern hier erschienen ist. So aufregend! Außerdem tanke ich Kraft für 2026, das ganz sicher ausschließlich wundervolle Dinge bereithalten wird, und habe auch schon brav meine Raunachts-Manifestationen verbrannt.

Ich wünsche euch allen ein tolles neues Jahr voller Gesundheit, inspirierender Begegnungen und Gelegenheiten, über euch hinauszuwachsen.

Bis bald und alles Liebe,

Sarah

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Dunbridge Academy erscheint in den USA